Das Amulett - Valerie Loe


Erscheinungstermin: 05.03.15

Verlag: self published

ISBN: B00UC6LVE6

eBook: 337 Seiten

Sprache: Deutsch

Genre: Fantasy

Bewertung: 1 von 5 Sternen

Band: 1 von ?


Thea muss einen Sommer bei ihrer Oma Lisbeth verbringen. Das verspricht nicht gerade Abenteuer, aber wenn sie sich da mal nicht täuscht.
Auf dem Dachboden findet das Mädchen ein geheimnisvolles, mysteriöses Amulett, das sie sofort in seinen Bann zieht. Doch ihre Oma zerrt sie von dort weg und seitdem ist der Dachboden verschlossen.
Zwei Jahre später stirbt ihre Oma und Thea begibt sich wieder auf den Dachboden, zu dem Amulett. Diesmal kann keiner sie davon abhalten, es umzulegen.
Doch das Schmuckstück ist dunkel und ihm wohnt eine Kraft inne. Ein dunkles Wesen verfolgt Thea und bald ist der Schleier zwischen der realen Welt und ihren Träumen hauchdünn.
Was ist Traum und was Realität?


Gleich zu Anfang muss ich sagen, dass mir das Buch leider gar nicht gefallen hat.
Ich weiß kaum was ich zu dieser Geschichte sagen soll, außer, dass ich sie mehr als verwirrend fand.
Ich fand es schwer meine eigenen Worte für den Inhalt zu finden.
Ich habe auch bewusst, die zweite Person weggelassen damit keine Verwirrung entsteht, denn in dem Buch geht es um zwei Mädchen. Das eine Mädchen lebt in der realen Welt und das andere in einer Traum- oder eher in einer Fantasywelt.

Verwirrend finde ich dabei auch, dass beide Mädchen Thea heißen.
Die Thea aus der realen Welt, ging mir tierisch auf die Nerven. Total zickig und bockig, sie weiß alles besser und ist auf jeden gleich sauer und eingeschnappt.
Sie findet ein Amulett das ihrer Großmutter gehört hat und damit fängt dann alles an.
Ein Wesen verfolgt sie, und mitten am Tag, kommt sie in andere Welten und erlebt dort die wildesten Dinge. Das Verwirrende daran, sie ist noch in ihrer Welt, alle können sie sehen, doch sie selbst ist in dieser anderen Welt.
Und dann wechseln die Perspektiven auch noch so oft. So ist sie z.B in der Schule, mit ihrem besten Freund am Reden und in der nächsten Zeile ist sie plötzlich in dieser anderen Welt. Damit kam ich stellenweise wirklich überhaupt nicht gut zurecht.
Thea macht ganz normale Dinge und plötzlich ist sie wieder „weg“.
Sie trifft Entscheidungen, die ich oft nicht nachvollziehen kann und ist sauer auf Menschen, aber einen triftigen Grund? Bekommen wir nicht.


Die Thea in der Fantasywelt mag ich da schon viel lieber, obwohl auch sie sehr komisch ist.
Sie ist 6 als wir das erste Mal von ihr lesen und tötet Männer um einem anderen Mann zu helfen. Sie ist sehr reif, kann zaubern, versteht recht viel und ist wohl eher auf dem Stand einer 9 Klässlerin. Wir erinnern uns, sie soll 6 sein!
Niemals, habe ich mir gedacht.
Sie ist reifer als manch Erwachsener.
Auch bei ihr sind die Zeitsprünge manchmal nicht sonderlich gut gewählt oder wir werden zu schnell von einer in die andere Situation geworfen.
Oft habe ich mich gefühlt, als wäre ich mit den Protagonisten in einem Roulette und es wird gelost was als nächstes erzählt wird.
Fantasythea wird immer älter und noch reifer. Und das wieder sehr schnell. Auf der einen Seite noch 6, dann erzählt Realthea, und dann ist Fantasythea plötzlich 10. Hmm okay.

Die Geschichte wirkt auf mich nicht wirklich strukturiert. Sehr verwirrend und oft bin ich mit der einen Situation noch nicht ganz vertraut und dann kommt schon die nächste.
Ich hätte mir an vielen Stellen mehr Erklärungen gewünscht, mehr Erläuterung, einfach mehr Tiefe. Es gibt hier einfach zu viele Geheimnisse.
Und erst im zweiten Teil werden wir erfahren, was für eine Verbindung Realthea und Fantasythea eigentlich haben.
Ich finde nicht, dass das gut gewählt ist. Das hätte der erste Teil deutlich vertragen, denn immer noch frage ich mir wieso eigentlich die andere Thea aus der Fantasywelt erzählt, wieso sie Thea heißt und was das alles mit der anderen Thea zu tun hat.


Alles in allem muss ich sagen, dass die Geschichte nicht empfehlenswert ist. Zu verwirrend und zu wenig erklärt. Es tut mir wirklich schrecklich Leid, dass ich eine so schlechte Bewertung abgeben muss, da der Autor sich auch Mühe gegeben hat und auch Kritik annimmt.
Aber leider hat mir die Geschichte gar nicht gefallen, deswegen gibt es nur 1 von 5 Sternen.

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