Reisaren - Melinda Gauss



Erscheinungsdatum: 01.09.14

Verlag: edition Zweihorn

ISBN: 9783943199178

Flexibler Einband: 410 Seiten

Sprache: Deutsch

Genre: Fantasy

Bewertung: 3 von 5

Band: 1 von 2 (voraussichtlich)


Alina und ihr bester Freund Sepp können ihren Augen nicht trauen. Eigentlich wollten sie nur Vögel in dem Wald beobachten, doch plötzlich erhellt ein gleißender Blitz die Nacht und vor ihnen liegt plötzlich ein Junge am Boden. Sie nehmen ihn mit zu sich und erfahren, dass er aus einer anderen Welt kommt. Natürlich denken sich die beiden, dass das nur ein Scherz sein kann. Bis sie in dem Wald eine Statue berühren, die sich wirklich in diese andere Welt bringt. Ein Abenteuer wartet auf die beiden, das sie niemals für möglich gehalten hätten.



Wie ihr vielleicht gelesen habt, fiel mir die Beschreibung nicht ganz so leicht. Ich weiß einfach nicht so recht was ich von dem Buch halten soll. Einerseits hat es mir ganz gut gefallen, aber andererseits auch wieder nicht.
Aber fangen wir mal von vorne an.

Wir starten in die Geschichte und lernen gleich Alina und Sepp, ihren besten Freund kennen. Sie finden den jungen Norgann in ihrem Wald und fragen sich woher er kommt. Er berichtet ihnen, dass er aus seiner, wohl irgendwie in ihrer Welt gelandet sein muss. Sie halten ihn natürlich für Verrückt und nehmen ihn erst einmal mit zu sich. Am nächsten Tag wollen sie natürlich herausfinden was das Ganze zu bedeuten hat, sie kommen durch eine Statue und einen Helfer in die andere Welt und sehen das Norgann recht hatte.

Ja, damit fängt die Geschichte an und schon am Anfang habe ich mich irgendwie nicht ganz zurecht gefunden. Es war alles etwas merkwürdig und ich musste erstmal in die Geschichte hineinfinden.
Nach den ersten Kapiteln wurde es zwar besser, aber immer noch war es für mich an manchen Stellen nicht so einleuchtend und etwas hat mir gefehlt.

Mir ging das Geschehen oft auf viel zu schnell und von einem auf den anderen Moment war die Situation auf einmal eine ganz andere. Ich kam nicht immer sofort mit und musste erst einmal zurück schauen wie es nochmal passiert ist.

Meiner Meinung nach plätschert es ein wenig vor sich hin. Klar es gibt spannende Stellen, aber die meiste Zeit finde ich es doch eher etwas gezogen. Dann passieren zwar auch wieder kleine Dinge bei denen man kurz denkt, jetzt kommt richtig Spannung auf, aber der Moment ist auch wieder schnell verflogen.

Die Protagonistin Alina und ihr bester Freund Sepp haben mich auch eher genervt, als das ich gerne über sie gelesen habe.
Sepp, dessen Namen ich leider gar nicht mag, hat mich durch seinen permanenten Sarkasmus und seine Bemerkungen genervt. Während ich bei Alina das Gefühl hatte, das sie alles viel zu schnell hinnimmt und manchmal eher wie eine zwölfjährige, statt wie eine siebzehnjährige auf mich gewirkt hat.
Da haben wirklich die Nebencharaktere meine Laune gehoben, weil ich mich über sie wirklich gefreut habe. Tanhepi oder Etsenalem waren eine willkommene Abwechslung die ich sehr mochte.

Generell ging mir in der Geschichte doch so einiges, einen Ticken zu schnell.
Ich weiß nicht ob es nun daran lag, das ich leider nicht ganz so viel Lust auf dieses Buch hatte oder ob es eben an dem Buch selber lag, das ich es nicht so toll fand.

Was ich wiederum gut fand, waren die ganzen Fabelwesen und die Namen die diese trugen. Das war wirklich ausgefallen und hat mich an manchen Stellen wirklich aufgeheitert, sodass ich das Buch dann gerne weitergelesen habe. Aber leider waren diese Stellen mir persönlich auch wieder zu schnell verflogen.


Alles in allem muss ich sagen, dass ich mir mehr erhofft hätte und gerne etwas mehr in die Geschichte eingetaucht wäre.
Deswegen bekommt die Geschichte von mir 3 Sterne. Es tut mir wirklich leid, weil sich die Autorin sicher Mühe mit dem Buch gemacht hat, aber man kann ja auch leider nicht alles mögen.



Ich muss sagen, mit dieser Rezension habe ich mich wirklich schwer getan, ich wusste nicht recht wie ich meine Meinung darlegen soll. Aber am Ende habe ich es dann doch hinbekommen.

Kommentare:

  1. Hey Maddy,

    ich finde es auch immer schwierig ein Buch zu bewerten, was man nicht so gut fand. Da man ja möglichst versuchen will neutral zu bleiben.
    Und schade, dass die Geschichte nicht mit dem tollen Cover mithalten kann.

    Liebe Grüße
    Sandra

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hey Sandra ;)

      Ja genau das finde ich auch. Ich hoffe ich schaffe das auch, also neutral zu bleiben :D
      Und ich finde das auch immer schade, weil ich weiß wie viel Arbeit es ist zu schreiben und dann das alles zu korrigieren und die Arbeit die einfach dahinter steckt.
      Ja das finde ich auch echt schade ;/

      Liebe Grüße
      Maddy

      Löschen